Schon mal alles Gute, PV! Mach Dir noch ne schöne Zeit!

Drei Tage vor dem Einjährigen ist nun der Zeiger für die Gesamtstromerzeugung unserer PV-Anlage auf 1.000 kWh/kWp geklettert. Somit ist eine für PV’ler wichtige, wenn nicht magische Grenze gefallen. Zumal wenn man hier im Münsterland nicht all zu sehr von der Sonne verwöhnt wird, wie etwa im Badischen oder im Voralpenland.

 

PV-Ertrag

Gesamtertrag am 10.11.2014 (Hardcopy des Ertragsportals pvlog.com)

Als wir unsere Anlage geplant haben, sind wir konservativ von 880 kWh pro installiertem Kilowatt Leistung (kWh/kWp) ausgegangen.  Je nach Prognosemodell werden für unsere geographische Lage, die Ausrichtung des Hauses und der Dachneigung durchschnittlich bis zu 950 kWh/kWp angegeben. Auf der PVGIS-Seite der Europäischen Kommission lassen sich die eigenen individuellen Gegebenheiten eintragen (und in Verbindung mit dem ausgezeichneten Photovoltaikforum auch verstehen).

Für das Kalenderjahr 2014 sieht es dank eines sehr guten ersten  Quartals schon ziemlich positiv aus. Auch der Sommer (man mag es kaum glauben) war überdurchschnittlich. Das Jahresziel ist bereits erreicht und wenn alles gut geht, können wir um Weihnachten auch die 1.000-er Marke knacken.

 

141110_pv-ertrag_2014

Jahresverlauf des PV-Ertrags 2014 (Hardcopy des Ertragsportals pvlog.com, Link durch Anklicken dieses Bildes)

 

Unsere Tageswerte tragen wir auf dem Internetportal PV-Log ein. Damit erhalten wir eine schöne Übersicht über den aktuellen Stand der Erträge und über die Funktion “Solar-Friends” kann man auch gleichartige (also Lage, Ausrichtung, Dachneigung) Anlagen finden und die eigenen Werte mit anderen vergleichen. Das hilft um  zu sehen, ob noch alles funktioniert oder aber ein Fehler vorliegt, der die Leistung dauerhaft beeinträchtigt.

Zum Thema Steuern und Finanzamt: Wenn sich jemand mit dem Gedanken trägt, eine PV-Anlage zu errichten, sollte er diese Thema nicht unbeachtet lassen. Nicht, dass es überdurchschnittlich kompliziert ist, aber ein wenig muss man sich schon damit beschäftigen , damit es rund läuft. Gerade am Anfang bzw. vor Erwerb einer Anlage sollte dieses Thema oben auf der Agenda stehen. Was muss ich beachten, wenn ich die Anlage finanziere (z.B. Kreditnehmer), wie melde ich die Anlage und welche Auswirkungen hat das auf meine Gesamtversteuerung. Ein Gang zum Steuerberater ist hier empfehlenswert.

Nach Erwerb der Anlage (Thema für sich) müssen in der Regel monatliche Vorsteuererklärungen erstellt werden, um zum einen die erhaltenen Umsatzsteuern des Netzbetreibers (also dort wohin man einspeist) abzuführen und zum anderen die direkt verbrauchte Strommenge steuerlich zu erfassen. Denn für die selbst erzeugte Strommenge fällt die Umsatzsteuer an, da hier bildlich gesprochen eine Leistung aus dem Unternehmen entnommen wird und man steuerlich nicht besser gestellt werden darf als ob man die Leistung bezahlt hätte. Das heißt konkret, dass man für die selbst erzeugte kWh Strom etwa 3 bis 4 Ct. bezahlt. Das ist sicherlich weniger als die 25 Ct., die sonst so fällig werden, aber sollten nicht vergessen werden. Das Finanzamt hat ein gutes Gedächtnis und wenn der Direktverbrauch nicht angegeben wird, hilft auch ein rechtsgültiger Steuerbescheid wenig, um sich vor Nachzahlungen zu schützen.

Bei den ganzen Fragen um das Thema Photovoltaik – sei es Grundsatzentscheidung, Anlagenplanung, Angebotsbewertung, Steuerfragen – hat mir bisher immer das Photovoltaikforum weitergeholfen. Das kann ich nur empfehlen.

So, liebe PV-Anlage! Mach schön weiter so, lass Dich auch vom schnöden Herbstwetter nicht beeinflussen, sei schön fleißig und mach Dir noch ne schöne Zeit in der Sonne!

 

 

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Mea Culpa Holzpellet!

Da muss ich doch tatsächlich Abbitte leisten. Habe ich doch insgeheim der Holzpelletsindustrie vorgeworfen, die Pelletspreise künstlich hochzuhalten und nur den Scham-Abstand von etwa 25 – 30 % zum Ölpreis einzuhalten.
Die heutige Recherche zu Preisen für Pellets als Sackware ergab Erfreuliches. Die Preise sind im Vergleich zu unserem Einkauf vom Januar um 25 % und zum Vergleichszeitraum 2013 um 15% zurückgegangen.
Ein Blick auf die Preisentwicklung auf den Seiten des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV) zeigt, dass man derzeit eine kWh Wärme für knapp 5 Ct mit Pellets und für 7,8 Ct mit Heizöl erzeugen kann. Das ist immerhin ein Preisunterschied von über 55 %. Oder anders ausgedrückt: Mit Pellets lässt es sich 37 % günstiger heizen als mit Öl.
Also, lieber Holzpellet, ich entschuldige mich in aller Form.

 

 

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Massiver Spam-Angriff

Seit einigen Tagen findet ein massiver Spam-Angriff auf diese Seite statt. Ich versuche gerade zu recherchieren, ob davon nur diese Seite oder etwa weitere bzw. alle mit WordPress erstellten Seiten betroffen sind.
Falls es anderen ähnlich geht, dann schon mal vorweg der Hinweis auf diese Seite. Hier werden einige Tipps genannt, um seine eigene (wordpress-)Seite sicherer zu machen.
Bis zur Klärung werde ich die Kommentarfunktion erst einmal einschränken. Über KONTAKT besteht weiterhin die Möglichkeit, mir Nachrichten zukommen zu lassen.

 

UPDATE 10.07.14:
Scheinbar gibt es keine groß angelegte Welle. Ich habe derzeit einfach nur Pech.

 

UPDATE 16.07.14:
Die Situation beruhigt sich wieder. Die Kommentarfunktion kann wohl bald wieder eingeschaltet werden.

Der letzte Funke ist erloschen

Anfang März war es, als wir den Pelletsofen das letzte Mal in Anspruch genommen haben. Seitdem ist der Ofen aus. Die zusätzliche Wärmeerzeugung im Haus mit Pellets war schon eine Zeit lang vorher nicht mehr nötig, lediglich die Warmwasserversorgung verlangte noch nach dem Betrieb es Ofens. Der relativ sonnige März hat uns in diesem Jahr geholfen.

Es ist angeheizt – Pelletssaison 2013/2014 eröffnet

Wie im vergangenen Jahr ist auch dieses Mal Anfang November Schluss mit der ofenfreien Zeit. Gestern war es also soweit. Nach einer kurzen Inspektion und Reinigung der Rohre konnte unser Westfeuer Pueblo Aqua wieder in Betrieb gehen. Der Ofen wurde vor 7 Monate abgeschaltet und die Steuerung vom Netz genommen.

Nachdem ich ihn wieder ans Stromnetz angeschlossen hatte, kontrollierte ich noch kurz die Steuerung. Alle Einstellungen waren erhalten. Unsere eigentliche Heizungssteuerung erfolgt durch unseren Schichtenspeicher von Solvis. Also wurden dort die entsprechenden Ausgänge und Pumpen (Umwälzpumpe Heizkreis und Wasserkreislauf des Ofens) aktiviert, so dass die Anforderungen an den Pelletsofen erfolgen können.

Der Pelletsofen zündete direkt ohne Probleme. Die Zulufterwärmung funktioniert und die Heizkörper in den Badezimmern werden warm. So kann es bleiben. Nun hoffen wir auf viele sonnige Wintertage – gern auch kalt aber bitte trocken – und dass sich die kalte Jahreszeit nicht wieder bis in den April zieht.

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Die Photovoltaikanlage ist an ihrem Platz

Zwei Tage hat der Trupp benötigt und schon ist unsere Rückansicht kaum wiederzuerkennen.

Einen ausführlichen Bericht werde ich in Kürze noch dazu schreiben. Bis dahin bleibt mir nur Euch allen und uns einen goldenen Herbst zu wünschen

 

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Passivhaus 2.0 – unsere Photovoltaikanlage kommt aufs Dach

Als wir 2010 das Haus bauten, haben wir damals schon mit dem Bau einer Photovoltaikanlage geliebäugelt. Daher haben wir auch alle notwendigen Vorbereitungen bereits vorgesehen. Neben ausreichend Platz im Zählerschrank wurde auch ein geeignetes Solarkabel verlegt. Dies ist meistens im Nachhinein entweder aufwendig oder sieht etwas unschön aus.

In der heißen Phase des Hausbaus haben wir das Thema jedoch ein wenig aus dem Fokus verloren. Zudem wollten wir zu diesem Zeitpunkt nicht noch mehr Geld aufbringen. Also verschwand die Idee in einer Schublade. Der Auslöser für das neuerliche Hervorholen dieser Idee war nicht zu Letzt der Beitrag in einem anderen Bautagebuch. Die Baufamilie  aus Königswinter hat mit ihren Beiträgen (hier, hier und hier) zum Thema PV-Anlage wieder Lust darauf gemacht, sich näher damit zu beschäftigen.

Wir haben uns also informiert und richtig aktiv im photovoltaikforum.com gelesen und geplant. Als Ergebnis konnte festgehalten werden, dass wir hierdurch geeignete Solarbetriebe mit entsprechenden Rückmeldungen gefunden haben, Angebote eingeholt haben und uns schließlich entschieden haben. Noch in dieser Woche wird die Anlage montiert und aus dem Passivhaus wird (zumindest rechnerisch) ein Plusenergiehaus. So sieht die Planung aus:

PV_Ansicht

Sobald das ganze Tohuwabohu vorüber ist, werde ich noch mal ausführlicher berichten.

 

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