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Wetter im Münsterland

Das Wetter meint es nicht gut mit unserem Tiefbauer. Auf Grund der starken Niederschläge war es ihm letzte Woche nicht möglich , die Leitungen – insbesondere die 4 mal 50 m Soleleitung – im Garten zu verlegen. Nur die Zisterne konnte noch gesetzt werden. Rechtzeitig zum Wochenende wurde es zwar wieder deutlich schöner, jedoch sind für Montag wieder starke Niederschläge angekündigt. Wie gesagt, er hat einfach kein Glück bei uns.

Leider hängen an diesen Arbeiten weitere, wie etwa die Fertigstellung des HAR und das Anlegen eines passablen Eingangsbereichs einschließlich der Verschalung im Türbereich. Hoffentlich haben unsere Nachbarn noch ein wenig Geduld mit uns, da derzeit ihr Einfahrtbereich immer wieder in Anspruch genommen wird. Zudem werden erst im Anschluss Schotterarbeiten im Bereich des Carports möglich und somit im Anschluss auch der Carport selbst. Am Carport hängen wiederum die Arbeiten  am Schuppen/Werkstatt…

Also, die Hoffnung auf trockenes Wetter an Werktagen ist derzeit das Gebot der Stunde.

In Sachen Telekomunikation hat sich Weiteres ereignet. Nachdem die Telekom unserem bisherigen Anbieter Versatel mitteilte, dass eine Versorgung über Versatel nicht möglich sei, dürfen wir unseren bestehenden Vertrag nun kündigen und uns der Telekom als einzig Verbliebenen zuwenden. Dort sagte man uns, dass zwischen Antrag und (Neu-)Anschluss 10 Werktage versteichen müssen, weshalb sie uns frühstens am 03.09. anschließen können. Hat das mit dem Fernabsatzgesetz zu tun? Es verzögert sich also weiter.

In Sachen Eigenleistung haben wir nun die letzten beiden Zimmer und den Flur gemalert. In der ELW fehlen nun “nur” noch das Badezimmer, ein paar Sockelleisten, die Eingangstür, Lampen, Möbel…

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Wir sind eingezogen!

Am letzten Mittwoch war es also soweit. Wir haben die erste Nacht im neuen Haus verbracht. Bauherren- und Handwerkerschaft haben in den vorherigen Tagen noch einmal alles daran gesetzt, dass es funktioniert. So wurden Strom und Wasser erst am Einzugstag freigeschaltet/einbebaut. Punktlandung!

Vieles sieht noch wie auf einer Baustelle aus, der größte Schritt ist nun allerdings getan. Hierfür an alle Beteiligte herzlichen Dank.

Bilder und eine ausführlicher Bericht erfolgen, sobald es auch wieder eine Netzanbindung gibt.

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Hausanschlüsse gesetzt

In den letzten zwei Tagen wurden unsere Hausanschlüsse gesetzt. Wasser, Strom und Telefon liegen nun im Haus.

Das Gerüst ist seit gestern nun auch komplett abgebaut und unser Haus erstrahlt in leuchtendem weiß. Zur Abrundung fehlen jetzt nur noch Carport, Schuppen und der Eingangsbereich holzverschalt.

Innen laufen die Arbeiten weiter. Das Bad ist fast komplett gefließt, die zusätzliche Wandschale zwischen den Wohnungen ist ebenfalls fast fertig, die Decke des Wohnzimmers ist gestrichen und die Fensterbänke in Eigenleistung sind eingebaut.

Morgen kommt noch unser Treppenbauer, der auch den Dielenboden verlegt (und auch die Türen einbaut), und beginnt mit dem Boden. Zudem kommt unsere Eingangstür. Von unserer rustikalen Bautür müssen wir uns so langsam verabschieden. Tschüss, wir haben dich fast lieb gewonnen.

Bis zum Einzug sind es nun nur noch wenige Tage. Es stehen noch ein paar arbeitsreiche Schichten bevor, so dass wir Mitte nächster Woche zum ersten mal im eigenen Haus übernachten können. Bis dahin werden wir zumindest ein funktionierendes Bad, eine Küche, den Bodenbelag, die Treppen und Farbe an der Wand in der Hauptwohnung haben. Die Haustechnik wird bis auf den Sole-Erdwärmetauscher auch funktionieren. Nach dem Einzug werden wir uns dann schleunigst um die Verschattung kümmern. Wer weiß, der Sommer kommt bestimmt noch einmal zurück!

Behördenkontakte

Ein großes Lob gebührt an dieser Stelle den Stadtwerken Münster. Nachdem wir recht kurzfristig unseren Wunsch auf Anschluss aussprachen – wir haben also die Anträge abgeschickt – bekamen wir kurzfristig einen Termin für die kommende (also diese) Woche mit der Maßgabe, die zugeschickten Verträge zurückzusenden. Die Zusage haben wir eingehalten und letzte Woche die nötigen Unterschriften geleisten, Papiere eingetütet und zurückgesandt. Am Freitag dann der Anruf der Stadtwerke mit der Frage, wo denn der Vertrag für den Telefonanschluss sei. Wir sind davon ausgegangen, dass die Koordination der Termine Anschluss Strom/Wasser und Telekom grundsätzlich zum Scheitern veruteilt ist und der Graben eh zweimal aufgebaggert werden muss. Der freundliche Mitarbeiter klärte mich jedoch auf, dass hier die Stadtwerke im Namen der Telekom den Telefonanschluss zusammen mit den übrigen Anschlüssen mitverlegen. Aus Dankbarkeit ob dieser unverhofften Wendung habe ich den Vertrag noch am gleichen Tag nachgereicht.

Das nenne ich kundenorientiert! Nicht nur dass die Stadtwerke den Vertrag mitsenden, sie weisen den nichtsahnenden Bauherrn auch auf seine verpasste Chance hin. Vielen Dank Stadtwerke!  Die Chancen steigen, dass ich bei euch als Stromkunde bleibe.

Ansonsten geht es flott voran. Der Umzug ist auch nicht mehr so weit entfernt. Klar ist jetzt schon, dass wir nicht ganz fertig werden. Zum Einzug sind jedoch die Schlafzimmer, ein Bad, eine Küche und die Wohnräume fertig. Die ELW, der Eingangsbereich, Garten, Zisterne, Soleleitung und Raffstores können erst nach dem Einzug beendet bzw. angebracht werden.

Hier noch ein paar Bilder der letzten Tage (heute habe ich leider die Kamera vergessen).

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Blower Door mit Bravour bestanden!

0,28 h-1.

So das vorläufige Endergebnis unserer heutigen Differenzdruckmessung. Das Planungsbüro ENTECH aus Münster ist derzeit daran, die Messreihen auszuwerten.

Heute war also für unser Haus (und natürlich auch für die beteiligten Firmen) der Tag der Wahrheit bezüglich Luftdichtheit. Zunächst wurden vor Testbeginn noch Abwasserrohre und die für die Raffstorsteuerung notwendig gewordenen Durchdringungen abgedichtet. Ein paar Leckagen, die in den vergangenen Wochen schon entdeckt wurden, wurden direkt durch den Vertreter des Holzbauunternehmens beseitigt. Auch unser Architekt legte Hand an, um diesen Tag positiv ausgehen zu lassen.

Dann hieß es: Fenster und Türen zu, die Messung beginnt. Ein konstanter Unterdruck wurde mit dem Blower Door-Messgerät Modell Minneapolis aufgebaut und man begab sich auf Leckagesuche. Wert zu diesem Zeitpunkt ca. 0,4 h-1. Erste große Fehlstelle war die vergessene Schornsteinöffnung und nach Korrektur sank der Wert auf etwa 0,3 h-1. Das Dachflächenfenster war, wie zu erwarten war, ein Schwachpunkt. Hier wurden die Klebestellen noch einmal verstärkt.

Auf der weiteren Suche gab es noch ein paar kleine Leckagen an den Fenstern und in den Ecken des DG, die schnell behoben waren. Der Wert festigte sich um 0,3 h-1. Kurz vor Beginn der zweiten Messphase wurde noch ein offenens Abwasserrohr entdeckt und abgedichtet.

Das eigentliche Messprogramm startete also im Anschluss. Hierzu wurde der Unterdruck in Stufen langsam gesteigert und die Messergebnisse notiert. Der letzte Schritt war dann die Messung mit Überdruck; ebenfalls in Stufen gefahren.

Das Messteam konnte darauf das vorläufige Endergebnis von 0,28 h-1 verkünden. Damit ist der Grenzwert von 0,6 h-1 locker unterschritten und wir sind erleichtert und sehr zufrieden. Unser Dank hierfür geht in erster Linie an unseren Holzbauer Holzpunkt und insbesondere an den für das Errichten verantwortlichen Mitarbeiter Herrn Hartmann. Hier die Bilder:

Neben dem großen Ereignis wurde heute natürlich auch an anderer Stelle gearbeitet. Unser Elektriker Herr Merten hat sich ins EG vorgearbeitet und verkabelt munter weiter. Mit dem Kabelziehen Netzwerk und Koaxkabel war er übrigens zufrieden. Wie heißt es noch so schön: Nicht gemeckert ist Lob genug!

Herr Wiedemann und seine Leute waren auch fleißig und haben die Fenster abgeklebt und weiter Unterputz aufgebracht.

Nachdem nun alle Voraussetzungen wie Installationen und Blower Door durchgeführt wurden, können nun die Wände und Installationsebenen geschlossen werden. Auch hier ist wieder unser Holzbauer gefragt.

Noch eine kleine Randnotiz: Das freie Nachbargrundstück wird bald nicht mehr frei sein. Ab Montag beginnen dort die Erdarbeiten. Hierzu müssen wir das ein oder andere beiseite räumen. Das sollte aber bis Montag kein Problem sein. Wir freuen uns auf gute gemeinsame Bautätigkeit.

Nachtrag (24.06.10): Das Zertifikal liegt nun vor. Das Ergebnis lautet 0,27 h-1.

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Besuch der BauBG

Am vergangenen Dienstag bekamen wir Besuch von der Bauberufsgenossenschaft. Der bisherige Kontakt bestand ausschließlich – wie wohl bei den meisten Bauherrn auch – schriftlich im quartalsweisen Ausfüllen der Formulare, die unter anderem auch die Helferstunden abfragen. Das war immer problemlos und wurde von uns auch nach bestem Wissen angegeben.
Ich glaube, unser Besuch war im Großen und Ganzen recht zufrieden, konnte allerdings über die ein oder andere Sache nicht hinweg sehen. So war das Gerüst an einigen Stellen mehr als 30 cm von der Fassade entfernt und es bestand die Gefahr durchzurutschen. Der Gerüstbauer hat sich um den Mangel mittlerweile gekümmert. Ebenso war er mit dem Aufstieg ins OG und ins DG nicht einverstanden. Ebenfalls Absturzgefahr. Hier werden wir mit einer Bautreppe nachrüsten. Zudem wurde noch ein Nebeneingang, der als Zugang fungierte, moniert. Auch das haben wir nun abgestellt.

Die Auflagen der BauBG sollten damit erfüllt sein. Ziel erreicht, Sicherheit wieder hergestellt.

Des Weiteren wurde die Grobinstallation der Haustechniker abgeschlossen. Die Leitung für die Solaranlage und die Halterungen auf dem Dach sind nun montiert.

Herr Merten, unser Elekriker, arbeitet sich Zug um Zug vom DG nach unten durch, hat gestern schon das OG fertig verkabelt und stößt nun ins EG vor. Sehr flott! Nun werden wir noch in Eigenleistung die Verkabelung für das Netzwerk und das Koax-Kabel am Wochenende verlegen, so dass im Anschluss zumindest schon die Innenwände geschlossen werden können. Die Installationsebene der Außenwände kann dann nach erfolgreichem Blower-Door-Test ebenfalls mit OSB und Gips beplankt werden.

Was gibt es noch neues? Die Firma Wiedemann wird neben den Fassadenarbeiten auch die Malerarbeiten im Inneren durchführen. Ihre bisherige Arbeit und die Qualität der Ausführung haben den Ausschlag gegeben, obwohl wir sicher auch ein niedrigeres Angebot hätten nehmen können. Das billigste Angebot muss nicht immer das günstigste sein.

Zudem dürfen wir Herrn Rosumek und seine Firma AR-Treppenideen begrüßen. Er wird uns unsere beiden Treppen einbauen. Beide Treppen werden gerade und rahmentragend ausgeführt, die Stufen und das Geländer sind aus Eichenholz, die Treppe vom EG  ins OG wird als Faltwerktreppe ausgebildet. Ich habe ein Bild im Internet gefunden, dass von der Art her unserer sehr nahe kommt. Die Treppe ins DG wird offen ausgeführt. Beide Treppe werden jeweils an einer Seite durch extra gelagerte Bolzen in der Wand gehalten und auf der anderen Seite durch die senkrechten Edelstahlstäbe mit dem Geländerrahmen verbunden. Ein Bild davon stelle ich mal bei Gelegenheit ein.

Neben den Treppen wird er sich auch um die Beplankung mit Eichendielen in einem Teil des Hauses kümmern. Passend zur Treppe (oder umgekehrt) haben wir uns für geölte Eichendielen entschieden.

Um das Paket komplett zu machen, wird sich Herr Rosumek auch um die Innentüren kümmern. Hier haben wir uns für das Model Vitra 5 entschieden. Dazu schlichte Drückergarnituren, wie auf dem Bild zu erkennen. Wir glauben, das ist eine gute Wahl.

Das war es erst mal. Das nächste Mal dann wieder mit ein paar Bildern.

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Das Haus wandelt sich

Heute hat sich eine deutliche Änderung bei der Ansicht unseres Hauses ergeben. Die Maler von der Firma Wiedemann waren fleißig und haben sowohl West- als auch Südfassade mit der Armierungsmasse versehen. Der Holzhauscharakter verschwindet außen mehr und mehr.

Innen waren die Wöstmänner fleißig und haben an der Sanitärinstallation weiter gearbeitet. Morgen fängt dann auch Herr Merten, unser Elektriker, an.  Es geht voran.