Unser Grundstück befindet sich südwestlich von Münster im Stadtteil Albachten. Das kleine Baugebiet liegt sehr günstig in der Nähe des Ortskerns. Alle notwendigen Versorgungseinrichtungen sind fußläufig zu erreichen. Mit dem Stadtbus ist man in 20 min. in der Stadtmitte. Nahe, aber nicht zu nahe, sind die Autobahnen A1 und A43.

 

Wie das ganze aus der Luft aussieht, kann man auf der Seite von www.bing.com/maps (ähnlich wie google.maps) sehen.

 

Wie sind wir dazu gekommen?

Für unsere Suche nach einem geeigneten Grundstück waren verschiedene Kriterien maßgebend. Wir wollten berufsbedingt Richtung Münster ziehen, so dass wir im Bereich des Stadtbusses wohnen können und auf ein zweites  Auto langfristig verzichten können. Schön wäre auch ein Neubaugebiet mit Nachbarn in ähnlichen familiären Verhältnissen. Es sollte ruhig gelegen sein und einen Garten haben, der nicht nur zum Aufstellen einer Sitzgruppe reicht, sondern auch genügend Platz zum Spielen der Kinder bietet. Da wir passiv bauen wollen, sollten auch die Voraussetzungen wie Südausrichtung möglichst gegeben sein.

Wir haben uns also im äußeren Ring um Münster umgeschaut. Gut gefallen haben uns neben unserer späteren Wahl auch Gievenbeck, Gremmendorf und Handorf. Auch unsere direkten Nachbarn im Norden – Roxel und Nienberge – kamen in Frage. Schließlich hat allerdings die Lage und Ausrichtung, sowohl das für uns passende Umfeld den Ausschlag gegeben.

Hier habe ich einmal den Bebauungsplan der Stadt Münster für unser Gebiet eingestellt:

 

 

Unser Grundstück haben wir dann im Internet durch Zufall gefunden. Zwar sind die Baugebiete in Albachten über die Seiten der Volksbank MS und der Sparkasse zu finden, konkrete Grundstücke ließen sich hierdurch jedoch nicht finden. Erst durch längere Suche sind wir auf die Seiten der WGZ IT gekommen, die das Baugebiet entwickelt haben und durch die Volksbank Immobilien GmbH vermarkten.

Der Kontakt war dann unspektakulär. Offene Fragen konnten beantwortet werden und am 04.03.09 haben wir die Reservierungsvereinbarung getroffen.

Die nächsten Schritte waren dann die Entwicklung des Entwurfs des notariellen Kaufvertrags und parallel die Sicherung der Finanzierung.

Schließlich haben wir dann am 09.06.09  den Vertrag unterzeichnet. Bei der Gelegenheit stellten wir uns schon auch die Frage, warum ein Notar für annähernd gleiche Vertragsentwürfe, die er vermutlich für das gesamte Baugebiet aufstellt, trotzdem die vollen Kosten abrechnen darf. Bei den Architekten gilt dies nicht. Hier kommen dann Minderungsfaktoren zum Tragen. Naja, so ist es eben.

Jetzt sind wir also Grundstückseigentümer und dürfen es auch schon nutzen. Allerdings erst mit Zahlung des Kaufpreises dann auch bebauen.